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Nacht der Museen in Sumy

Heute früh fand ich eine Überraschung in meiner Korrespondenz. Der Dichter Wolodymyr Scheluchin hatte mir einen Link geschickt, der dokumentiert, wie es mit seinem Sonett aus den ersten Kriegstagen (https://www.charis-haska.de/2022/04/01/sonett-aus-der-belagerung/) weitergegangen ist.

Er schreibt mir: "Ich grüße Sie! ... Sehen Sie nur, was für eine visuelle Interpretation meines Sonetts entstanden ist:"

Das musste ich mir sofort anschauen.

Scheluchin erläutert auf Facebook:

"Der Künstler Saschko Fedorenko hat anlässlich der Nacht der Museen am 20. Mai in Sumy in einem Künstlerhof ein Gemälde zu meinem Sonett Nr. 4 angefertigt. Es ist jetzt in der Galerie  BureauArt ausgestellt.

Verfasst während der Belagerung der Stadt, als ich mir beim Sandschaufeln für die Blockposten den Rücken verzogen hatte ... Der Konzeption der Veranstaltung entsprechend soll das Bild helle Akzente setzen. Die kalten Kreise der nicht endenden Wege sind mit einer Auswahl warmer Farben umgeben.   Ich bin nicht Jung, aber so bringt das Gemälde ein Bild der Zukunft zum Ausdruck, die im Sonett aus dem  Abgrund des Sichtbaren fließt.  Ich kann es kaum erwarten, es zu sehen!  Und auch Euch rate ich dazu, denn das weitere Geschick des Gemäldes ist noch ungewiss. So wie auch unseres."

Unter dem Facebookeintrag findet man im Kommentar die Antwort der Galerie:

"Das weitere Geschick, so hoffen wir, wird folgendermaßen sein: Das Gemälde wird im Kunsthof von BureauArtOnThe Wall ausgestellt. Der Sieg wird kommen. Und es wird dann noch viele wunderbare Gedichte und Gemälde geben ..."

 

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